Freie Uni Köln
[[diskussion]]
Last edit on
Apr 26, 2007
9:22 AM
by Anonymous
Hanna 25.04.
Ich habe mir ein paar Zeilen für das aktualisierte Veranstaltungsverzeichnis ausgedacht, die unter dem Infotext über die FUK stehen sollen. Ihr dürft gerne daran rumbasteln!
Im Anschluss ein paar Zeilen über die Erlebnisse nach den ersten FUK-Wochen: Bei unserem FUK-Treffen am 24.04. haben wir die bisherigen Erfahrungen zusammengetragen und festgestellt, dass die Veranstaltungen (mit mal größerer, mal kleinerer Teilnehmerzahl) mit viel Spaß und Engagement besucht werden. Alle Seminare sind weiterhin offen und der Einstieg ist jederzeit möglich, also wenn Ihr Lust habt kommt einfach vorbei! Einige Veranstaltungen finden in Form von Lesekreisen statt, was zum einen gut klappt, weil man sich direkt über das Gelesene austauschen und Fragen stellen kann und zum anderen der Arbeitsaufwand neben dem sonstigen Unikram gering bleibt. Andere Veranstaltungen sind etwas arbeitsintensiver (Textlektüre etc.), finden aber auch teilweise unregelmäßig oder nicht im wöchentlichen Rhythmus statt. Soweit die Termine nicht im Veranstaltungsverzeichnis stehen, sind sie auf der Homepage auf jeden Fall zu finden. Positiv hervorgehoben sei an dieser Stelle auch der Clownsarmee-Workshop, der vom 20.-23.04. stattgefunden hat - mit über 40 Teilnehmer von nah und fern. Nun gibt es jede Menge Clownswütige in Köln, Interessenten können sich einfach melden!
RE: Fromm-Seminar
Hallo liebe Freie Bildung bonn,
das Fromm-Seminar ist leider im Terminchaos der zahlreichen FUK-Veranstaltung untergegangen.
Ich selber bin für den 16. als sehr unglücklich gewählten Termin mitverantwortlich und mir tut es sehr leid, dass dies u.a. wegen der Überschneidung mit dem Christian Klar-Film untergegangen ist.
Der Termin eine Woche später war mir neu. Ich hatte am 16. zunächst mal eine Mailadresse eingerichtet, bei der sich Interessierte melden können, um einen Termin zu vereinbaren:
fuk_fromm[at]nurfuerspam.de (nut das [at] durch @ ersetzen). Würde mich freuen, wenn sich Leute melden und wir so Mitte Mai einen Termin finden.
Sorry! Dietmar
Fromm-Seminar
letzte Woch war ich da und wollte zum Fromm-Seminar. Da isses ausgefallen und es hieß, es is diese Woche. Heute war ich wieder da, und ich stand ganz alleine da und bin - etwas entteuscht - wieder zurück nach Bonn gefahren
Für alle nicht-Kölner wäre es gut, wenn ihr angeben würdet, wie die Veranstaltungsorte zu finden sind. schöne Grüße von der fReiEn bildunG BonN!!
Rico 06.04.
Supa. noch ne Inititiative die sich der selbstorganisierten Bildung annimmt.
Gruß rico (aus dem Umfeld der Offenen Uni BerlinS / OUBS)
Dietmar, Annika 21.03.
Was ist die FUK?
Für uns ist Bildung mehr als Anwesenheitsliste + Klausur. Bildung bedeutet für uns eine kritische Auseinandersetzung mit Themen, die wir wichtig und interessant finden.
Deswegen haben sich im Januar 2007 ca. 50 Leute zusammengefunden, mit dem Ziel Bildung selber zu organisieren.
Die Freie Uni Köln (FUK) kann dafür eine Plattform bieten, über die jedeR seine Ideen einbringen kann und gemeinsam mit anderen lesen, forschen, diskutieren oder aktiv werden kann.
Die FUK ist dabei ein Experiment, dessen Gelingen an den Leuten liegt, die sich beteiligen und einbringen. Dazu stehen die hier aufgelisteten Veranstaltungen allen Interessierten offen.
Und es besteht jederzeit die Möglichkeit sich mit eigenen Ideen und Veranstaltungen einzubringen. Dafür besteht eine Internetseite mit einem sog. Wiki, dass von allen jederzeit erweitert und aktualisiert werden kann. Dieses ist erreichbar unter: http://www.freie-uni-koeln.de.vu
Dort findest Du auch unsere Mailingliste.
Um herauszufinden, was die FUK für dich sein kann, bring dich am besten mit ein, beteilige dich an einem Seminar und/oder komm zu unserem nächsten Treffen, am Dienstag, 3. April um 18.30 Uhr im Cafe Chaos (im Keller der EWF).
Mareike, 21.3.
Was die meisten wahrscheinlich nicht wissen: Es gab schonmal sowas ähnliches wie die FUK! Ich habe hier ein Heft der "ALBERTA MAGNA autonomes Institut der Paedagogischen Hoffnung" liegen. Ein fast 100seitiges Seminarverzeichnis des Sommersemesters 1991. Darin enthalten sind verschiedene kritische Texte zu gesellschaftlichen Themen und eine ganze Reihe autonomer Seminare (etwa so viele wie wir auch haben). Mir ist aufgefallen, das die Themenauswahl gewisse Ähnlichkeiten aufweist. Das ganze ist sehr interessant. Ich werde das Heft zum nächsten Treffen mitbringen, dann kann sichs jedeR angucken. Da sind ein paar Anregungen drin, die ich durchaus beachtenswert finde.
Dietmar, 21.3
Hier ein Vorschlag für heute Abend (Layouttreffen FUK-Veranstaltungsverzeichnis):
Alternatives Kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis der Freien Uni Köln (AKVV-FUK)
Stand: 21.3.2007
Was ist die FUK?
Ende Januar 2007 haben sich ca. 50 Leute zusammengefunden, mit dem gemeinsamen Interesse sich an Hand von selbstgesetzten Fragestellungen zu bilden. Die Freie Uni Köln (FUK) kann dafür eine Plattform bieten, über die jedeR seine Ideen einbringen kann und gemeinsam mit anderen lesen, forschen, diskutieren oder aktiv werden kann.
Die FUK ist dabei ein Experiment, dessen Gelingen an den Leuten liegt, die sich beteiligen und einbringen. Dazu stehen die hier aufgelisteten Veranstaltungen allen Interessierten offen.
Und es besteht jederzeit die Möglichkeit sich mit eigenen Ideen und Veranstaltungen einzubringen. Dafür besteht eine Internetseite mit einem sog. Wiki, dass von allen jederzeit erweitert und aktualisiert werden kann. Dieses ist erreichbar unter: http://www.freie-uni-koeln.de.vu
Dort findest Du auch unsere Mailingliste.
Um herauszufinden, was die FUK für dich sein kann, bring dich am besten mit ein, beteilige dich an einem Seminar und/oder komm zu unserem nächsten Treffen, am Dienstag, 3. April um 18.30 Uhr im Cafe Chaos (im Keller der EWF).
Veranstaltungen an der FUK im Sommer 2007
...
Annika, 20.03.
"Vorlesungsverzeichnis"? Auf der Startseite steht "Veranstaltungsverzeichnis", das ist zwar nicht kreativ, aber inhaltlich wesentlich besser finde ich...
Julia, Wolf, Luk, 20.3
Was ist die FUK?
Ein paar Leute haben sich die Freie Uni Köln (FUK) als eine Plattform für freie Bildung gedacht. Aber weil sie frei sein soll ist es schwierig zu beschreiben, was sie ist. Denn sie ist ein offener Prozess und was dabei heraus kommt kann man noch nicht sagen. Es liegt an den Leuten die den Prozess gestalten, was dabei heraus kommt.
Um einen Anfang zu ermöglichen haben sich diese Leute ein paar mal getroffen und ihre Ideen ausgetauscht. Um unsere Ideen zu koordinieren haben wir Herausgekommen ist dabei eine Internetseite auf der Ideen, Interessen und Termine koordiniert werden können. Auf diesem Wege sind die unten aufgeführten Veranstaltungen zu Stande gekommen.
Wie gesagt, es liegt an den Leuten die den Prozess gestalten. Und da bist du gefragt: Beteilige dich am Prozess und gestalte ihn! Sei es indem du eine Veranstaltung anbietest, sei es indem du eine besuchst oder sei es indem du dich auf andere Weise einbringst. FUK is you!
Dietmar, 28.1.
Hier ein paar von meinen Notizen von unserem ersten Treffen insbesondere zu strukturellen Überlegungen, wie die FUK sich organisieren könnte:
Es gab die Idee eines FUK-Vorlesungsverzeichnisses.
Die Themen an der FUK, werden von den sich Beteiligenden bestimmt. Das bedeutet eine wesentlich stärkere Interessenorientierung des Studierens und einen stärkeren Abgleich mit der Lebenswirklichkeit. Die kritischen Fragen was Wissensvermittlung sein soll und nach einer Unterscheidung zwischen Wissen und bloßer Information sind Ausgangsüberlegungen, die noch weiter fortgeführt werden.
Die Veranstaltungsformen berücksichtigen ZEIT für Diskussion und Denken und Kreativität (Es war die Rede von einem "Raum zum Sprechen"). Wissen kann selbst erarbeitet werden. Auch politische Perspektiven und Aktionsformen sind angestrebte Objekte der Auseinandersetzung.
Es geht auch darum eine Diskussionskultur herauszuarbeiten. Die begleitet wird von Reflektion und dafür auf Hierarchien und Ungleichberechtigung verzichten kann. Insbesondere kann man dies durch eine Variation von unterschiedlichen Diskussionsmethoden erbropen. Die Frage ist inwieweit Veranstaltungen an der FUK überhaupt unter dem von der herkömlichen Hochschule besetzten Begriff "Seminar" beschrieben werden.
Es besteht außerdem ein Interesse unterschiedliche Veranstaltungen und Diskurse zusammenzuführen. Vorgeschlagen wurde beispielsweise ein monatliches Forum, welches die Veranstaltungen vernetzen und für Austausch sorgen könnte. Darüber hinaus könnte Vernetzung durch dieses WIKI und einen eMailverteiler erreicht werden. Plakate an verschiedenen Fakultäten an der Uni und Ideenwände an unterschiedlichen Orten, könnten dies nicht Internetabhängig ergänzen. Ein oder mehrere Räume für regelmäßige Veranstaltungen und als Anlaufstelle wären ein Ideal, zu dessen Umsetzung wir noch Ideen brauchen.
Benno, 03.02.
Hallo FukerInnen,
ich habe mir noch ein paar Gedanken gemacht, die ich hier mal aufschreibe: Wiederholt habe ich Klagen gehört über das als forsch, dominant, pessimistisch oder sonstwie als unangenehm empfundene Auftreten von Frau Kaiser-EL-Safti (die etwas ältere Dame) am Dienstag. Ich kann das teilweise nachvollziehen, möchte aber zu Besonnenheit und vor allem Offenheit aufrufen. Natürlich ist es nicht ganz so bauchpinselig, wenn jemand die allgemeine Aufbruchseuphorie mit Skeptizismus und Zweifel "stört", aber ich halte es im Sinne eines fragenden Vorgehens für unerlässlich, solchen Zweifeln Raum zu geben. Wenn unsere Uni wirklich offen oder frei sein soll, dann dürfen wir uns von "sowas" nicht angegriffen, sondern im Gegenteil: eher noch bestärkt fühlen. Für eine unbedingte Uni ist es freilich nicht sinnvoll, im Voraus die Ziele im Sinne einer "Freiheit zu..." festzustecken, aber dieses Bedürfnis kann auch nicht einfach ignoriert werden. Daher misst sich die Freiheit unserer Uni m.E. gerade daran, wie wir mit einem solchen Denken umgehen. Ich fühle, dass sich trotz aller Euphorie niemand von uns vollständig von einem zweckorientierten Denken freimachen kann und ich finde es daher eher erfreulich als bedrohlich, wenn jemand sowas offen thematisiert. Eine Sache, die sicherlich zur Steigerung der Ablehnung oder Genervtheit beigetragen hat, war vielleicht auch das als hierarchisch empfundene soziale Verhältnis: auf einmal müssen wir fröhlichen Jungspunde uns vor einer älteren Dame, einer Dozentin sogar, rechtfertigen! Ich habe das teilweise auch so wahrgenommen. Aber ich fand es gut! Denn sowas "hält nicht auf", sowas ist wichtig. Ich finde, dass wir in dieser noch recht jungen Gruppe schon eine wirklich tolle Gesprächskultur praktizieren: wir hören uns zu, wir lassen uns Zeit, wir respektieren die Anderen und ihre Sprache. Ja - und wo kann man das schöner üben und ausüben als angesichts eines Menschen, der eine erkennbar andere Sprache gewöhnt ist. Klar hatte die gute Frau anfangs einen recht hohen Redeanteil, aber Andere hatten das an anderer Stelle auch. Es geht mir darum, dass Differenz in Inhalt und Ausdruck nicht ignoriert oder verleugnet, sondern bewusst wahrgenommen und aufgenommen wird. Und da ist es nach meinem Dafürhalten auch nicht sonderlich hilfreich, die Kollektivität des "Wir" zu pushen, indem ein allgemeines Dutzen gefordert wird. Auch wenn ich verstehe, dass z.B. Hina verwirrt ist, weil auf einmal da jemand ist, die gesietzt wird, so sollten wir diese Verwirrung hochhalten und nicht mit einem Gewaltakt negieren. Es gilt die Anderen ernstzunehmen. Und da ist manchmal ein formales Sie ganz hilfreich, weil es nicht darauf zielt, sich den Anderen einzuverleiben. Wenn z.B. Detlef Hartmann fünf Minuten lang tolle Sachen referiert, dann sind das wirklich tolle Sachen, mit denen wir uns intensiv auseinandersetzen sollten und tunlichst vermeiden sollten, diese nur als leicht greifbare Äußerungen des typischen 68ers, des netten Opas, des fluffigen Dus abzukategorisieren. Blödes Beispiel? Ich hoffe, ihr wisst was ich meine. Ich will darauf hinaus, dass ich es gut finde, wenn da eine Frau sitzt, angesichts derer die Leute sich nachher fragen: Was wollte die hier eigentlich? Genau deswegen sind wir nämlich hier, oder? Also nochmal der Aufruf: Lasst uns munter und fröhlich weiterzweifeln, um dieser ganzen Homogenisierungskacke entgegenarbeiten zu können! In diesem Sinne noch ein hübsches Zitat zum Schluss: "Diese Differenz ist Nicht-Indifferenz." (Levinas)