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Erweiterung der Sondermülldeponie Grumbach

Die Firma Amand Umwelttechnik Grumbach GmbH und Co.KG plant, ihre Sondermülldeponie in Grumbach zu erweitern
(Amtblatt Wilsdruff vom 29.11.2007, S. 5), http://www.wilsdruff.de/download/wilsdruff/planfest_amand.pdf
Die Unterlagen des Planfeststellungsverfahrens sind aus formellen Gründen nochmals ausgelegt vom 7. Januar 2008 - 8. Februar 2008. Sie können im Rathaus Wilsdruff eingesehen werden.

Bitte beachten Sie auch die ausführlichen Informationen auf http://www.deponie-grumbach.de

Fakten

  • die Deponie soll um ca. 300m x 350m (11 Hektar, ungefähr 14 Fußballfelder) erweitert werden, das entspricht etwa dem
2,5-fachen der heutigen Fläche,
  • ca. 1.7 Mio m3 Verfüllvolumen (zu Vergleich: Stauvolumen Talsperre Malter: ca. 9 Mio m3)
  • der Deponiekörper wird an der höchsten Stelle 28 m über der jetzt vorhandenen Oberfläche sein
  • Deponieklasse III (gefährliche Abfälle)
  • KEINE Einleitung der geklärten Abwässer in den Schloitzbach (Tharandt/ Freital)
  • avisierter Betrieb bis 2028

Folgen für die Umgebung

  • für die gesamte Region eine unumkehrbare Beeinträchtung oder Schädigung der Lebensqualität
    • Gesundheitgefährdung durch vom Wind abgetragene giftige Stäube - selbst kleinste Mengen können gefährlich sein
    • Wollen Sie Angst haben um sich und Ihre Kinder beim Aufenthalt im Freien oder beim Öffnen der Fenster?
    • Geruchsbelästigung - selbst keinste Mengen können stinken
    • KEINE Zunahme des Schwerlastverkehrs
    • erhebliche Abwertung von Wohneigentum und Grundstücken
    • Verlangsamung der weiteren Entwicklung der Gemeinde - wer investiert in der Nachbarschaft einer Giftmülldeponie?
    • KEINE Gewässerbelastung - welches Kind spielt nicht gern am Tharander Marktplatz im Bach?
    • es ensteht ein neues "Wahrzeichen" in der Landschaft - ein bis zu 26 m hoher Müllberg

Was ist zu tun?

  • die Bürger der betroffenen Gemeinden müssen gegen Erweiterung und Weiterbetrieb protestieren
  • es darf keine Erweiterung der Deponie geben, die bestehende Deponie muss nach Ende der Betriebszeit geschlossen werden
  • Wie? Einwendnungen und Bedenken gegen das Vorhaben schriftlich einreichen
    • bis zum Ende der Einspruchsfrist (22/26.02.2008)
    • an das Regierungspräsidium Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099 Dresden
    • Musterbrief mit Vorschlägen - bitte nach eigenen Bedenken modifizieren
  • nur noch bis zum 22./26. Februar 2008 haben wir die Möglichkeit, uns zur Wehr zu setzen
  • mit Ablauf der Einspruchsfrist sind alle weiteren Einwendungen ausgeschlossen

Termine

  • Auslegungszeitraum der Plaungsunterlagen: 7. Januar 2008 - 8. Februar 2008
  • Ende der Einspruchsfrist: 22./26. Februar 2008 (Referenz Auslegung Wilsdruff / Tharandt)
  • 18. Februar 2008, Judeichbau der TU Dresden, FR Forstwissenschaften Tharandt, öffentliche Informationsveranstaltung zu "Risiken und Nebenwirkungen" des Deponieantrages




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