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[[start:diskussion]] last edit on Jul 23, 2006 1:02 PM by maria

Ideen und Diskussion
Warum Gebühren-Boykott?
JedeR hat wahrscheinlich verschiedene Motivation, warum und wie sie sich gegen Studiengebuehren engagieren will.
Auch zu dieser Kampagne kann es verschiedenste Motivationen geben. Das ist auch in Ordnung, finde ich
- aber ich finde, es ist sehr wichtig, sich darüber auszutauschen, zu diskutieren, ja auch Argumente zu sammeln!

Um die Kampagne erfolgreich zu machen, erscheint es sinnvoll, sie mit verschiedenen Aktivitäten auszuschmücken.
Dazu entstanden spontan bereits folgende Ideen - was haltet ihr davon? habt ihr weitere?

Ideen
  • Ankündigungskampagne: Absichtserklärungen sammeln ("Ich werde nicht zahlen")
große Zähler an allen Hochschulen aufstellen, auf welchen immer die aktuelle Zahl der Verweigerungswilligen zu sehen ist.
In größeren Abständen Presseinformation zum Stand der Verweigerungen, vielleicht auch Brief an die Verantwortlichen in der Politik...
Diskussion
  • Ankündigungskampagne: Zusagen von Dozenten/Rektoren sammeln ("Ich werde alle unterrichten, ob bezahlt oder nicht"
- am besten direkt ansprechen: "Werden Sie mich von ihren Vorlesungen/Prüfungen/Seminaren ausschließen, wenn ich keine Studiengebühren zahle?")
Diskussion
  • Soli-Fonds organisieren, damit auch Studis die die 500? so nicht haben (Bank-Kredit bzw. Studien-Darlehen aufnehmen müssten),
sich an der Verweigerung beteiligen können (AStA/Stiftungen/Alternativbanken/.)
Diskussion
  • "Test-Kampagne": 50? Verwaltungskostenbeitrag verweigern -> Sehr Problematisch! >>Diskussion

  • Alternative Bildungsangebote in der Uni: Ringvorlesungen oder andere selbstorganisierte Veranstaltungen veranstalten, die ohne ProfessorInnen
& co. laufen, sondern von den lerninteressierten Menschen selbst organisiert werden. Sowas gab es im Zusammenhang mit anderen Anlässen an
verschiedenen Orten immer wieder...
Diskussion
  • Aktionen in der Öffentlichkeit, um die Kampagne bekannt zu machen: z.B. öffentliche Verbrennung von Gebührenbescheiden, Besetzung von
Rektoraten & Bildungsministerium, Überidentifizierungs-Aktionen á la "Eure Armut kotzt uns an!" & Pro-Gebühren-Demos etc.
Diskussion

offene Fragen
  • bundesweiter Boykott oder Landesweit? -> Landesweit organisieren, mit anderen Landes-Kampagnen vernetzen...
gegenseitigvon Erfahrungen, Ideen, Recherchen profitieren...
  • Landesweites Treuhandkonto oder für jede Hochschule einzeln?
  • erst Konzept weiter ausarbeiten oder erst eine starke Gruppe bilden? -> mit einem klaren Konzept wäre es einfacher Menschen zum Mithelfen zu
motivieren - aber die Menschen, die das Konzept klären, müssen auch erstmal her...
  • Was, wenn Unis die Boykottierenden einfach als "Härtefälle" einstuft? Hiermit würde die Anzahl Boykottierender theoretisch sinken...
  • Fahrplan erstellen ->start:todo
  • Absicherung klären (Was kann den einzelnen Boykottierenden passieren? Wie können Boykottierende abgesichert werden?)
  • Können wir Menschen den Boykott ermöglichen, die das Geld nicht haben?
->Soli-Fonds? Einmaligen günstigen Kredit, z.B. von der GLS-Bank? PROBLEM: die könnten theoretisch Rückenwind für die ganze
Studienkredit-Propaganda bieten...
->Direkte "Patenschaften"? Gelder von Gewerkschaften/Parteien/...? Politisch PROBLEMATISCH: Abhängigkeiten werden geschaffen, inhaltliche
Forderungen würden damit verknüpft...
  • Wie können wir weitere Mit-Organisierende werben? ->Arbeitskreise bei verschiedenen Gelegenheiten... >>start:termine REICHT DAS AUS???
  • Welche Infos müssen auf den Überweisungsträger, wie passt das auf den begrenzten Platz, wie können Fehler vermieden werden?
  • Was passiert, wenn die Hochschule die Frist verschiebt?
  • Was passiert, wenn unsere Propaganda behindert wird?
  • Wer könnte uns wie sabotieren?
  • Was passiert, wenn die Studierenden erst sehr spät einzahlen? ->Stimmungsbild dürfte sich schon durch Ankündigungskampagne abzeichnen...
  • Wie können wir uns organisieren, einzelne Aufgabengruppen bilden...